Ohne Ihn könnten Wir unser Hobby nicht ausüben.

Wind!!!

Beaufort

Bezeichnung

Auswirkung an Land

Auswirkung auf See

km/h

m/s

Knoten

0

still

Rauch steigt gerade hoch

glatte See

1

0,0-0,2

1

1

leiser Zug

Zug des Rauches erkennbar

kleine Kräuselwellen

1-5

0,3-1,5

1-3

2

leichte Brise

Blätter bewegen sich leicht

kleine Wellen

6-11

1,6-3,3

4-6

3

schwache Brise

Blätter und dünne Zweige bewegen sich

kleine Wellen, einzelne brechen

12-19

3,4-5,4

7-10

4

mäßige Brise

Staub und Papier werden angehoben

kleine Wellen, einzelne weiße Schaumköpfe

20-28

5,5-7,9

11-15

5

frische Brise

kleinere Laubbäume schwanken

mäßige Wellen, verbreitet weiße Schaumkämme

29-38

8,0-10,7

16-21

6

starker Wind

große Äste bewegen sich, Regenschirm ist nicht benutzbar

große Wellen bauen sich aus, weiße Schaumflächen

39-49

10,8-13,8

22-27

7

steifer Wind

Ganze Bäume bewegen sich

See türmt sich auf, große Flächen mit weißem Schaum

50-61

13,9-17,1

28-33

8

stürmischer Wind

kleine Zweige brechen von Bäumen ab, das Gehen wird behindert

hohe Wellenberge, Gischt weht von den Kämmen ab

62-74

17,2-20,7

34-40

9

Sturm

kleinere Schäden an Hausdächern möglich

hohe Wellenberge, dichte Schaumstreifen in Windrichtung

75-88

20,8-24,2

41-47

10

schwerer Sturm

kleinere Bäume können entwurzelt werden

sehr hohe Wellenberge mit Schaumkämmen, schlechte Sicht

89-102

24,5-28,4

48-55

11

orkanartiger Sturm

verbreitet Schäden an Häusern

außergewöhnlich hohe Wellenberge, kaum Sicht

103-117

28,5-32,6

56-63

12

Orkan

schwere Verwüstungen

Luft voller Schaum

118-133

32,7-36,9

64-71

Wie entsteht der Wind?


Wind ist nichts anderes als bewegte Luft und die Luft setzt sich in Bewegung, wenn ein Luftdruckunterschied besteht. Diese Luftdruckunterschiede sind auf einer Wetterkarte gut zu erkennen. Hochdruckgebiete haben einen hohen Luftdruck, Tiefdruckgebiete einen niedrigen Luftdruck. In den Gebieten mit hohem Luftdruck sind mehr Luftteilchen, als in denen mit niedrigem Luftdruck. In dem die Luftteilchen von dem Hochdruckgebiet zu dem Tiefdruckgebiet strömen, wird ein Druckausgleich hergestellt und dadurch entsteht der Wind.

Du kannst auch selbst Wind erzeugen. Blase einmal einen Luftballon auf und lass dann die Luft daraus wieder entweichen, schon entsteht ein Wind oder Luftstrom. Du hast dabei nichts anderes gemacht als ein Hochdruckgebiet hergestellt, nämlich den Luftballon, und die Luft entweicht in das Tiefdruckgebiet, nämlich die Umgebung.

Wenn Du schon einmal am Meer warst, hast Du dich vielleicht gewundert, dass ständig ein mehr oder minder starker Wind geht. Dieser hat seine Ursache in der unterschiedlichen Erwärmung von Land und Meer. Wenn tagsüber die Sonne scheint, wird das Land und die darüber befindliche Luft stärker aufgeheizt als das Meer und die Luft darüber. Wärmere Luft dehnt sich aus und steigt nach oben, in den frei werdenden Raum strömt kalte Luft nach. Dadurch entsteht ebenso Wind. Übrigens kühlt das Land in der Nacht schneller ab, als das Meer und so dreht sich das Verhältnis von kalter und warmer Luft in der Nacht um. Deshalb bläst an der Küste ständig ein Wind.
 

Durch die Erddrehung bedingt wird der Wind auf der Nordhalbkugel nach rechts abgelenkt, deshalb kommt es nicht zu einem sofortigen Ausgleich des Luftdruckunterschieds zwischen Hoch- und Tiefdruckgebiet.


Die Hoch- und Tiefdruckgebiete entstehen durch die unterschiedliche Erwärmung der Erde, also wie über dem Wasser und dem Meer. So kann man auch sagen, dass der Wind durch die Sonne und deren Wärme erzeugt wird.


Der britische Admiral Sir Francis Beaufort (1774-1857) entwickelte im Jahr der Seeschlacht von Trafalgar (1805) ein System, mit dem er die Stärke der Winde bestimmte.

Seitdem werden alle Luftbewegungen zur See in Beaufort (Bft.) gemessen.